Pfarreiengemeinschaft Weiler

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Karwoche und Ostern

Mit einem kleinen Kirchenanzeiger, den es so noch nie gab, wollen wir die Gläubigen informieren.
Dazu das Wort von Dekan Thomas Renftle:

Liebe Schwestern und Brüder!
Eigentlich müsste ich in diesen Wochen intensiv Tagebuch führen. Die Corona-Nachrichtenlage, die tatsächliche und auch die gefühlte, ändert sich nicht nur täglich, sondern manchmal auch stündlich. Und so geht es mir auch damit, wie ich darüber denke und empfinde. Ich weiß inzwischen: was ich heute darüber sage, würde ich morgen vielleicht anders schreiben.
Aber ist das nicht auch ein wichtiger Hinweis (von oben)? Wir werden geführt, bzw. lassen uns führen. Von wem, das ist nicht unerheblich.
Es ist uns nun als Christen ja immer, aber in diesen Zeiten bald dramatisch zur Entscheidung vorgesetzt. Unser ernannter Bischof Bertram betete mit uns allen in der Marienweihe an Mariä Verkündigung: Mache uns (Maria) zu mutigen Zeugen Jesu, deines Sohnes, des EINZIGEN Lehrers und Retters der Welt.
Also: wer (oder was) darf mich führen und prägen? Wessen Jünger und Jüngerin will ich wirklich sein? Wer durch Corona sterben muss, der möge das Wort dieses Retters hören dürfen: Komm, nimm teil an der Freude deines Herrn. Wer weiterleben darf, der möge vom Herrn tiefer geführt werden als nur zu der Sehnsucht, dass so schnell als möglich alles wieder genauso ist wie vorher. Ist es neben der Tragik nicht auch das Faszinierende: Jede Krise hat ihre Chancen. In einem Virus, das übrigens nicht von Gott geschickt wurde, dessen Auswirkungen allenfalls von Ihm benutzt werden; in einer so winzigen Materie also hält Gott ein personalisiertes Schulungsprogramm für jeden von uns bereit – auf jeden individuell zugeschnitten! Das wäre mein Wunsch zu diesem besonderen Ostern für uns alle: dass wir es als persönlichen Anruf Gottes verstehen. Wie und wohin will er mich führen dürfen?
Und noch etwas: Möge Gott allen, die in Politik und Kirche, auf den Straßen und in den Krankenhäusern zu entscheiden und uns zu führen haben, bei-stehen und sie stärken. Man spricht, wenn es ganz hart auf hart kommt, davon, ob etwas/wer „systemrelevant und existenzsichernd“ ist. Gemeinsame Gottesdienste, Karwoche und Osternächte sind es nicht. Aber doch das, um was es in ihnen geht! Deshalb müsste diese Zeit einer Neuentdeckung der Hauskirche verhelfen. Und die Kirche lehrt seit jeher einen wichtigen Grundsatz: wenn der Christ in seinem ganzen Wollen, Denken und Tun eine heilige Feier (auch ein Sakrament) tut, aber äußerlich daran gehindert wird, dann gilt sie als vollzogen; mit allen heiligenden Wirkungen auch für die Ewigkeit. Ist mir z.B. eine physische Beichte vor Ostern nicht mehr möglich und ich kann sie erst später nachholen, dann schenkt mir Gott jetzt schon die sakramentale Vergebung, wenn ich meine Sünden aufrichtig bereue. Dieses Ostern wird hoffentlich nicht noch einmal so kommen. Sehen wir es deshalb nicht nur als Krise, sondern auch als (einmalige) Chance.

Frohe und gesegnete Kartage und Ostern!
Bleiben Sie gesegnet und behütet.
Ihr Pfarrer Thomas Renftle

Marienweihe unseres Bistums Augsburg

am Hochfest Verkündigung des Herrn.
Der Verzicht auf die leibhaftige Gemeinschaft beim Gebet ist für uns alle derzeit ein großes Opfer. Wir können dieses Opfer des Verzichts auf die öffentliche Versammlung nur deshalb bringen, weil wir darauf vertrauen, dass die staatliche Anordnung richtig ist, dass auf diese Weise ein Beitrag geleistet wird zur Verlangsamung der Ausbreitung des Corona-Virus. Umso wichtiger ist es deshalb, sich dennoch in einer Gebetsgemeinschaft im ganzen Bistum mit unserem ernannten Bischof Bertram verbunden zu wissen.

So wird der ernannte Bischof am Mittwoch, 25.03.2020 dem Fest der Verkündigung des Herrn, um 19.00 Uhr unser Bistum Augsburg und alle Gläubigen der Gottesmutter Maria weihen. Auch alle Pfarrer sind herzlich eingeladen, in eine ihrer Pfarrkirchen vor dem Marienaltar dies ebenfalls zu tun und sich so mit dem künftigen Bischof zu verbinden. Dazu hat der Diözesanadministrator ein Weihegebet formuliert, das sie mit einem Klick auf das Bild mitbeten können.

Maria mit dem Kinde lieb, uns allen deinen Segen gib!

Hilfsangebot zum Einkaufen

Der Pfarrgemeinderat in Weiler bietet seine Hilfe an! Näheres auf dem rechten Bild.

Aktuelle Änderung in Zeiten der Krise

erfahren Sie hier und mit einem Klick auf das rechte Bild!

Liebe Gläubige,
wir sind in die Gottesdienst-Quarantäne gegangen.
Gott führte einst sein Volk in die Wüste. Und zu Petrus sagte Jesus: ein anderer wird dich einmal führen, wohin du nicht willst. Wichtig: Gott will dich führen dürfen! Erlauben wir es Ihm. Jetzt. Lassen wir uns nicht nur von allen möglichen Messiasen führen in dieser Zeit der Krise, sondern von Jesus, dem Gesandten Gottes. Wenn wir jetzt mehr Zeit haben oder auch ganz viel: Lesen wir das Matthäus-Evangelium, besonders darin die Passion Jesu. Die wird in diesem Kirchenjahr gelesen.

Die Kirchen sind zum privaten Gebet geöffnet. Alleine kommen müsste nach der bayerischen Allgemeinverfügung möglich sein. Wir Priester feiern die Hl. Messe wirklich privat. Ich weiß, dass das schwer ist.

• Jeden Tag (7x in der Woche) wird in der Pfarrkirche in Weiler von 17.00 Uhr – 18.00 Uhr Gelegenheit zur Beichte und Gespräch sein. Das Angebot findet im offenen Raum und mit dem nötigen Abstand statt.

• Beerdigungen können nur noch auf den Friedhöfen stattfinden, Trauergottesdienste müssen leider auf später verschoben werden.

• Wollen Sie ein Gespräch? Gerne. Rufen Sie uns an!
Pfarrbüro Weiler Tel: 414
Dekan Thomas Renftle Tel: 924682
Pfarrer Marko Iljic Tel: 924584

Bleiben Sie gesegnet!!
Dekan Thomas Renftle

Gebet um Befreiung und Schutz



„Corona“ ist seit Wochen das Thema Nummer 1 weltweit.
Was aber viele nicht wissen: „Corona“ oder auch „Korona“ / „Stephania“ ist auch der Name einer Heiligen der katholischen Kirche, die vermutlich um ca. 160 in Ägypten oder in Syrien oder in Antiochia geboren wurde. Die frühchristliche Märtyrerin starb vermutlich um 177 im Alter von 16 Jahren im Zeitalter der Christenverfolgung gemeinsam mit ihren Vater, dem heiligen Victor von Siena. Laut anderen Quellen war Corona sogar die Frau des Märtyrers Victor.
Sie wurde verhaftet, weil sie Menschen, die gemartert wurden, trösten wollte. Ihr Tod war sehr grausam, sie wurde mit zwei gebeugten Palmen beim Emporschnellen zerrissen. Der Gedenktag der jungen Heiligen ist übrigens der 14. Mai.
Verehrt wird die Heilige besonders in Österreich, in Bayern und in Böhmen, wo es sogar Wallfahrten gibt. Bekannt sind beispielsweise St. Corona am Schöpfl, St. Corona am Wechsel, die Wallfahrtskirche St. Corona bei Staudach und die Wallfahrtskirche Handlab.
Das Erstaunliche: Die Heilige ist die Patronin der Schatzgräber und auch gegen Seuchen und Unwetter zuständig. Außerdem ist Corona auch für Standhaftigkeit im Glauben und für Geldangelegenheiten zuständig. (Text: www.kath.net)

Allmächtiger Gott, der du die Sünden deines Volkes vergibst und alle seine Gebrechen heilest; der du dich nennst: der Herr, unser Arzt, und deinen geliebten Sohn gesandt hast, dass er unsere Krankheiten trage; blicke herab auf uns, die wir demütig vor dir stehen.
Wir bitten dich in dieser Zeit der Epidemie und Not, gedenke deiner Liebe und Güte, die du je und je deinem Volk in Zeiten der Trübsal gezeigt hast. Wie du die Versöhnung Aarons gnädig angesehen
und der ausgebrochenen Plage Einhalt geboten hast, wie du Davids Opfer angenommen und dem Engel, dem Verderber, befohlen hast, seine Hand abzulassen, so nimm auch jetzt unser Gebet und Opfer an und erhöre uns nach deiner Barmherzigkeit.
Wende diese Krankheit von uns ab; lass die, die davon befallen sind, wieder genesen; beschütze die, welche durch deine Güte bisher bewahrt geblieben sind, und lass die Plage nicht weiter um sich greifen.
Hl. Maria, Heil der Kranken – bitte für uns!
Hl. Corona – bitte für uns!
Hl. Sebastian – bitte für uns!
Hl. Rochus – bitte für uns!