Pfarreiengemeinschaft Weiler

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"Neue" Christmette am Heiligen Abend
um 17.30 Uhr in Weiler



Was wird heuer anders sein als die letzten Jahre? Der Advent in diesem Jahr dauert nur drei Wochen; das ist für viele einfach zu kurz. Deshalb mussten manche adventlichen Termine vorverlegt werden. Und trotzdem werden nicht wenige von uns bei all den Aufgaben und Veranstaltungen feststellen: Ich habe keine Zeit. Aber, wie stand es erst ganz schlau auf einer Postkarte: „Keine Zeit ist immer!“ Wie wahr. Also was hilft? Sich mehr beeilen? Von dem Komponisten Igor Strawinsky stammt der Spruch: „Ich habe keine Zeit, mich zu beeilen!“ Es wird darauf ankommen, sich zu entscheiden: welche der vielen adventlichen Veranstaltungen führen hin zum Geheimnis der Weihnacht, welche führen weg?

Auf eine bestimmte Weise jedoch werden wir zur Eile angehalten. Der himmlische Chor der Engel drängt die Hirten in der Heiligen Nacht, so dass diese zueinander sagen: Kommt, eilen wir nach Bethlehem, das Wunder zu sehen, das uns verkündet ward. (Lk 2,15) Ja, eine solche Eile möge uns allen geschenkt sein in diesen Tagen. Denn Stern und Engel, Hirten und die Weisen künden uns das Große, was geschah. Und wir loben, danken und wir preisen, GOTT ist NAH. (Dietrich Bonhoeffer).

!NEU!
Am HEILIGEN ABEND erweitern wir unser „Gottesdienst-Angebot“. Neben den Kindermetten mit Krippenspielen und den nächtlichen Christmetten laden wir –besonders Jugendliche, Junge Erwachsene und Ältere Menschen– ein zur
Abendlichen Christmette am Heiligen Abend um 17.30 Uhr
in der Pfarrkirche in Weiler mit weihnachtlicher Volksmusik.

Alle weiteren Metten siehe weiter unten
"Wo geht's zum Geheimnis der Weihnacht?"

Allen einen frohen Advent und ein gesegnetes Weihnachtsfest!
Ihr Dekan Thomas Renftle

Pfarrgemeinderatswahl am 25.Februar 2018


Ein persönliches Wort von Dekan Thomas Renftle

Am 25. Februar 2018 sollen in den vier Pfarreien unserer Pfarreiengemeinschaft-wie in ganz Bayern-neue Pfarrgemeinderäte gewählt werden. Bei einem Gespräch der Dekane mit unserem Bischof waren wir uns einig, dass diese Wahlen in vielen Pfarreien eine Zäsur bedeuten. Nicht wenige Pfarreien treibt die Sorge um, ob sie überhaupt (noch) einen Pfarrgemeinderat zustande bringen. Und wenn ja, dann können sie dafür nicht mehr „aus dem Vollen schöpfen“. Sie können gerade soviel Kandidaten aufstellen wie gewählt werden sollen. Eine so hohe Kandidatenzahl, um eine wirkliche Wahl zu haben, gibt es kaum mehr. Und sind es ein/zwei Kandidaten mehr als notwendig, kann man es zu Recht nicht als Wahl, sondern mehr als „Abwahl“ bezeichnen. Wer will sich dafür hergeben!?

Gleichzeitig werden heutige Pfarrgemeinderäte auch mit „Früher-Vergleichen“ konfrontiert. Früher hat der PGR so Vieles gemacht, Das und Jenes; und Heute? Natürlich sind solche Vergleiche unfair. „Früher“ gab es auch nicht den Gläubigenmangel wie heute. Und auch heute engagieren sich ja Menschen für Andere – aus christlichem Verständnis heraus; nur wollen oder können sie es nicht als Pfarrgemeinderat tun.

Eine Pfarrei braucht diese Menschen, die für Jesus brennen und sich in der Pfarrei für eine konkrete Aufgabe in Dienst nehmen lassen. Als Pfarrer bin ich um jeden froh, der allein oder mit einer kleinen Gruppe sein Christsein aktiv in der Pfarrei lebt.

Aber eine Pfarrei braucht auch einen Pfarrgemeinderat. Er bildet das Rückgrat für viel Leben in der Pfarrei. Es darf ihm nicht auf Zahl und Größe der Aktionen ankommen. DAS Anliegen schlechthin muss ihm sein, für Christus zu brennen, dafür Zeugnis zu geben und andere zu Christus führen zu wollen. Wem das wichtig ist, den bitte ich herzlich um Unterstützung der Wahlen: als Kandidat, als Wähler und auch mit einem aufbauenden Geist, der nicht mault, wenn es anders läuft als gewünscht, sondern der um die Nöte weiß und die Sendung der Kirche positiv voranbringen und unterstützen will.

Wo geht’s zum Geheimnis der Weihnacht?


Verschiedene Angebote laden ein, mit Gebet, Meditation und Stille auch bewusst durch den Advent zu gehen - abseits des Trubels auf Klausentreiben und Weihnachtsmärkten.
Erfahren Sie mehr auf dem Bild rechts.